Cricketwetten in Deutschland: Spielplan, Formate und die Regeln, die dein Konto betreffen
Wer in Deutschland auf Cricket setzen will, stößt zuerst auf kein Quotenproblem, sondern auf ein Angebotsproblem. Die Rechtslage ist eindeutig: Sportwetten im Internet sind hierzulande nur mit einer Erlaubnis der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder erlaubt, und die Whitelist dieser Behörde ist der einzige belastbare Nachweis dafür. Wer dort steht, darf Sportwetten anbieten. Wer dort nicht steht, darf es nicht, egal welche Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder Malta auf der Startseite prangt. Die zweite Hürde ist weniger bekannt und trifft Cricket härter als Fußball: Nicht jeder erlaubte Anbieter führt Cricket überhaupt im Wettprogramm. Zwischen Erlaubnis und Angebot liegt also eine Lücke, und genau in dieser Lücke entscheidet sich, ob aus einer Suche nach Quoten am Ende ein Wettschein wird oder ein leeres Konto.

Stand: 30. Oktober 2026; die Angaben zu Erlaubnissen wurden gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder abgeglichen.
Was die Regeln für dich kosten, bevor du überhaupt setzt
Die Spielerschutzregeln in Deutschland sind keine Fußnote. Sie verändern jede Wette, die du platzierst, und sie wirken, egal ob du auf ein Test-Match in Australien oder ein Twenty20-Spiel in Indien setzt.

Das Einzahlungslimit von 1.000 € pro Kalendermonat gilt standardmäßig über alle Anbieter hinweg und wird über die LUGAS-Limitdatei durchgesetzt. Wer mehr einzahlen will, braucht einen Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, den ein Anbieter mit entsprechender Erlaubnis verlangen kann – und eine bloße Selbstauskunft reicht dafür nicht. Herabsetzen wirkt sofort, Erhöhen erst nach sieben Tagen. Für einen Cricket-Fan klingt das nach einer Formalie, bis der erste Monat mit drei Länderspielen, einer Weltmeisterschaftsphase und zwei Ligaspielen ansteht. Dann ist die Grenze das, was den Monat bestimmt, nicht die Quote.
Die Sperrdatei OASIS wird bei der Registrierung und bei jedem Login abgefragt. Eine Selbstsperre dauert mindestens drei Monate, wenn du einen Zeitraum nennst, andernfalls mindestens ein Jahr. Der Panikbutton blockiert das Konto sofort für 24 Stunden. Das klingt grob, ist aber der Punkt, an dem sich ein deutsches Angebot von einem nicht erlaubten am deutlichsten unterscheidet: Auf Seiten ohne Erlaubnis greift keines dieser Werkzeuge.
Was von der Einzahlung bis zur Auszahlung dazwischenliegt
Wer zum ersten Mal bei einem erlaubten Anbieter ein Konto eröffnet, merkt schnell, dass Cricket ein Geduldsspiel ist – nicht wegen des Spiels, sondern wegen der Verwaltung. Die Verifizierung ist Pflicht, ein Konto pro Anbieter ebenfalls. Vor der vollständigen Prüfung darf ein Anbieter höchstens 72 Stunden Spiel erlauben, mit einem Einzahlungslimit von 100 € und ohne Auszahlungen. In dieser Phase kann eine Wette platziert werden, aber das Geld ist blockiert, bis die Prüfung durch ist. Wer für ein Spiel am Samstagmorgen ein Konto anlegt, sollte das nicht am Freitagabend tun.

Einzahlungen sind nur über ein Zahlungskonto auf deinen eigenen Namen bei einem nach dem Geldwäschegesetz verpflichteten Institut möglich. Anonyme Zahlungsmittel sind ausgeschlossen. Das ist die Regel, die Krypto und anonyme Prepaid-Karten aus dem erlaubten deutschen Sportwetten heraushält – nicht eine Sperrliste einzelner Marken, sondern die Bauart des Kontos selbst. Guthaben liegt auf einem insolvenzgeschützten Treuhandkonto, und bei Kontoschließung wird der Saldo innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühren ausgezahlt.
Der Punkt, den viele überlesen: Parallelspiel bei mehreren Anbietern ist über die Aktivitätsdatei untersagt. Zwei Konten bei zwei erlaubten Anbietern sind kein Schlupfloch, sondern ein Verstoß gegen die Regeln.
Der Griff zum Telefon führt ins Ausland – und ins Leere
Wer nach ein paar verlorenen Einsätzen die Lust am Cricketschauen verliert, findet schnell ein Angebot, das mit höheren Limits, sofortiger Auszahlung und ohne Verifizierung lockt. Diese Seiten haben keine deutsche Erlaubnis. Die GGL warnte am 17. September 2026 ausdrücklich vor der Teilnahme an illegalen Angeboten und nannte dabei „wie etwa Platincasino“ als Beispiel. Solche Anbieter sind weder an OASIS noch an LUGAS angeschlossen. Freie Limits bedeuten also nicht mehr Freiheit, sondern den Verzicht auf die Werkzeuge, die dich vor dir selbst schützen, und auf jede deutsche Aufsicht.
Zivilgerichte haben in mehreren Fällen Anbieter ohne deutsche Erlaubnis zur Rückzahlung von Einsätzen verurteilt, und die Frage liegt inzwischen beim Europäischen Gerichtshof: Der Bundesgerichtshof legte ihm am 25. Juli 2024 die Frage vor, ob die Dienstleistungsfreiheit einer Nichtigkeit von Sportwettenverträgen entgegensteht – Az. I ZR 90/23, wobei der Kläger von Tipico mehr als 3.700 € Verluste aus den Jahren 2013 bis 2018 zurückfordert. Der Generalanwalt des EuGH, Nicholas Emiliou, hielt es in seinen Schlussanträgen vom 19. März 2026 in der Rechtssache C-530/24 für grundsätzlich möglich, unlizenzierte Sportwettenanbieter zur Rückzahlung verlorener Einsätze zu verpflichten – mit der Ausnahme, dass Behörden zugesichert haben, die Lizenzpflicht vorerst nicht durchzusetzen. Das ist ein Verfahren, keine Zusage. Ein Anspruch für dich entsteht daraus nicht, und wer auf eine Rückerstattung spekuliert, hat den Mechanismus nicht verstanden: Der klagende Weg ist lang, das Ergebnis offen.
Für den Cricket-Fan heißt das: Die legale Seite ist unbequem, aber sie hat einen Boden. Die bequeme Seite hat keinen.
Wann gespielt wird – und was der Spielplan mit deiner Wette macht
Cricket ist kein Sport, der wie Fußball jede Woche geliefert wird. Der Kalender entscheidet, ob überhaupt etwas zum Setzen da ist.
Zwei Mannschaften, elf Spieler, zwei oder vier Innings
Die Grundstruktur lässt sich in einem Satz erklären: Es stehen sich zwei Mannschaften mit je 11 Spielern gegenüber, ein Spiel hat zwei oder vier Innings, und ein Over besteht aus sechs regulären Bällen. Diese schlichte Mechanik erzeugt eine Bandbreite an Spielformen, die für das Wettangebot entscheidend ist. Ein Test-Match dauert bis zu fünf Tage mit täglich drei Sessions von etwa zwei Stunden. Ein One-Day International umfasst in der Regel 50 Overs pro Innings, ein Twenty20 20 Overs pro Innings mit höchstens 75 Minuten je Innings.
Was einem Fußballfan wie ein Abendprogramm erscheint, ist im Cricket eine Frage von Tagen. Ein Test-Match kann dich fünf Tage an einen Wettschein binden – nicht mit einem Ergebnis, sondern mit Zwischenständen, die sich so oft drehen, dass ein früher Vorsprung am Ende nichts wert sein muss.
Einige Konstellationen sind dabei so selten, dass Anfänger sie für unmöglich halten. Ein Spiel endet als Tie, wenn alle Innings beendet sind und der Punktestand gleich ist – das gilt als sehr selten. Als Draw gilt in der Regel ein Spiel, bei dem die Zeit vor dem Ende aller Innings abläuft. Ein Test-Match kann also abgebrochen werden, ohne dass irgendjemand gewonnen hat. Große Sportwettmärkte mit drei Ausgängen existieren genau wegen dieser Eigenart.
Wie die Formate das Angebot an Quoten prägen
Für den Spieler ist die wichtigste Folge dieser Struktur, wie viele Wetten überhaupt sinnvoll sind. Ein T20-Spiel ist in rund drei Stunden vorbei; die Märkte, die dort angeboten werden, sind auf kurze Entscheidungswege gebaut. Ein Test-Match liefert über Tage hinweg Zwischenstände, aber nur wenige davon sind als Livewette zulässig. Der Grund steht im Abschnitt „Was die Erlaubnis erlaubt – und was nicht“ und ist keine Laune der Anbieter.
Die relevanten Wettbewerbe folgen demselben Muster aus Verdichtung und Verknappung. Der Cricket World Cup der Männer findet alle vier Jahre statt und wird mit 50 Overs pro Innings gespielt – seit 1987, zuvor mit 60. Die erste Austragung war 1975 in England, Rekordsieger ist Australien mit 6 Titeln. Wer sich erinnert, dass ein Finale knapp sein kann: 2019 stand es nach 50 Overs 241:241 und im Super Over 15:15, England gewann anhand der Zahl der Boundaries. Eine Entscheidung über einen Punktestand von 15:15 ist keine, die man im Vorhinein seriös vorhersagen kann.
Die jüngste Ausgabe 2023 gewann Australien, Gastgeber war Indien. 2027 wird das Turnier in Südafrika, Simbabwe und Namibia ausgetragen und auf 14 Teams erweitert. Auf der anderen Seite steht die Indian Premier League als Beispiel für eine nationale Twenty20-Liga mit internationalen Spielern – ein Format, das an Werktagen läuft und damit zur Livewette einlädt.
Wetter, Unterbrechung und der Selbstbetrug des sicheren Gefühls
Die Duckworth-Lewis-Stern-Methode berechnet das Ziel der zweiten schlagenden Mannschaft in durch Wetter unterbrochenen Limited-Overs-Spielen. In 50-Over-Spielen muss jedes Team mindestens 20 Overs spielen, im Twenty20 mindestens fünf, sonst wird das Spiel als „No Result“ gewertet – Ausnahme: ein Team ist all out oder erreicht das Ziel früher. Eingeführt wurde die Methode 1997, 1999 übernahm der International Cricket Council sie offiziell, und seit November 2014 trägt sie nach Steven Stern den Namen Duckworth-Lewis-Stern.
Genau hier liegt die am häufigsten unterschätzte Folge für eine Wette. Eine Wette auf einen Sieger kann ihr Spiel verlieren, weil Regen fällt. Nicht falsch getippt, sondern gewertet nach einer Rechenmethode, die erst dann greift, wenn ein subjektives Ergebnis durch ein objektives ersetzt wird. Wer eine Wette platziert, sollte daher vorher wissen, was der Veranstalter bei „No Result“ macht – das steht in dessen eigenen Bedingungen, nicht in den Regularien der Aufsicht.
Welche Anbieter Cricket überhaupt im Programm führen
Der Vergleich muss mit einer Einschränkung beginnen, die kein Text über Quoten wettmachen kann: Die Genehmigung, Sportwetten anzubieten, sagt nichts darüber, welche Sportarten der Anbieter führt. Ein Test-Match ist kein Selbstläufer in einem deutschen Wettprogramm.
Woran sich Anbieter für Cricket unterscheiden
Die Prüfung für eine Cricket-Rubrik hat vier Ebenen, die in dieser Reihenfolge wirken. Die Erlaubnis: Nur wer auf der Whitelist der GGL steht, darf überhaupt Sportwetten anbieten. Das Wettprogramm: Nur die Betten, die die Behörde zugelassen hat, dürfen angeboten werden – keine erfundenen Spezialmärkte. Das Quotenniveau: Der Standard bei einem Zwei-Weg-Markt lässt sich berechnen, nicht erraten. Und die Zahlungs- und Auszahlungsregeln: Wann kommt das Geld, und unter welchen Bedingungen.
Wie tief ein Buch die margin in den Preis schreibt
Die Spielformate und die Zahl der Entscheidungen bestimmen, wie tief der Veranstalter in den Preis greift. Bei einem Zwei-Weg-Markt mit je 1,90 für beide Seiten rechnet sich die Auszahlungsquote als 1 geteilt durch die Summe der Kehrwerte: 1 geteilt durch (1/1,90 + 1/1,90) ergibt rund 0,9500, die Marge also rund 5,0 %. Das ist ein Rechenbeispiel, keine bei einem Anbieter abgerufene Quote – und es zeigt nur die Größenordnung. Bei weniger liquiden Märkten auf Cricket, etwa dem besten Schlagmann eines Test-Match-Zwischenstands, liegt diese Marge spürbar höher, weil der Veranstalter weniger Umsatz zum Ausgleich hat. Wo ein einzelner Anbieter bei einem konkreten Cricket-Spiel steht, verrät dir nur der Blick auf dessen eigenes Wettprogramm.
Wann die Steuer den Preis trifft
Die Sportwettensteuer richtet sich nach §§ 16-25 des Rennwett- und Lotteriegesetzes und beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage „geleisteter Einsatz abzüglich der Steuer selbst“ – das sind rund 5,03 % des eingezahlten Betrags. Geschuldet wird sie vom Veranstalter der Wette, nicht vom Wettenden. Ob und wie er sie weitergibt, ist seine Entscheidung; wer wissen will, was eine Wette bei einem bestimmten Anbieter tatsächlich kostet, liest dessen eigene Bedingungen. Der Steuerbescheid ist übrigens kein Lizenznachweis: Die Steuer trifft auch Anbieter ohne Erlaubnis.
Ein Einordnungswort zu den zehn Anbietern dieser Auswahl
Alle zehn Anbieter in der folgenden Übersicht stehen mit einer Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder; geprüft wurde gegen den Stand der Liste vom 2. Oktober 2026. Die Whitelist verzeichnet nur Erteilungsdaten, kein Enddatum – wer ein Enddatum liest, hat es woanders gelesen.
Die ersten steht noch vor jeder Cricket-Frage: Ob ein Anbieter ein Test-Match oder ein Twenty20-Spiel führt, ist nicht Teil der Erlaubnis.
Die zehn Anbieter im Vergleich
| Anbieter | Inhaber | Erlaubnis seit |
|---|---|---|
| Tipico | Tipico Co. Limited | 09.10.2020 |
| ODDSET | ODDSET Sportwetten GmbH | 18.11.2020 |
| NEO.bet | Greenvest Betting Limited | 09.10.2020 |
| Tiptorro | Torro Tec Limited | 30.06.2021 |
| DAZN Bet | DZBT Operations Limited | 22.08.2023 |
| Sportwetten.de | NetX Betting Limited | 19.11.2020 |
| 888sport | 888 Germany Limited | 30.06.2021 |
| Betway | Betway Limited | 09.03.2021 |
| bwin | bwin (Deutschland) Limited | 09.10.2020 |
| Interwetten | Interwetten Gaming Limited | 02.11.2020 |
Die Tabelle ordnet die zehn Anbieter nach dem, was sich prüfen lässt: Wer ist eingetragen, seit wann, und über welche Gesellschaft.
Die Spalte der Erlaubnisdaten liest sich unspektakulär, und das ist der Punkt. Zwischen dem ersten Erlaubnisdatum und der Folgeerlaubnis ist keine Lücke zu sehen, die größer wäre als das Genehmigungsverfahren selbst.
Tipico: der große Name mit dem Cashout im App-Menü
Tipico ist mit einer Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist geführt; Inhaber ist die Tipico Co. Limited, die erste Erlaubnis datiert vom 9. Oktober 2020, die Folgeerlaubnis vom 9. Dezember 2022. Für Cricket bedeutet das: Der Anbieter darf, das Spiel muss er nicht führen – die Rubrik selbst ist Verhandlungssache des Programms, nicht der Behörde.
Auf der Produktseite steht ein Detail, das für Cricket relevant wird. In der Beschreibung der Tipico-Sportwetten-App nennt der Entwickler Tipico B2B Ltd „Tipico Cashout“ als Kontrolle über den Wettschein während des Spiels. Für ein Test-Match, das fünf Tage läuft, ist ein Ausstieg mitten im Geschehen mehr wert als bei einem Fußballspiel, das nach 90 Minuten vorbei ist. Ob Cashout auf einer bestimmten Cricket-Partie angeboten wird, steht dagegen in keinem Register – das zeigt sich erst auf dem Wettschein.
Der Wert von Tipico liegt genau dort, wo die Massenmärkte liegen. Wer Cricket als Beimischung zu Fußball und Tennis wettet, findet einen Anbieter mit voller Erlaubnis und einem Werkzeug, das lange Spiele erträglich macht. Wer gezielt Cricket-Spezialmärkte sucht, muss im Programm selbst nachsehen, bevor er einzahlt.
ODDSET: die Erlaubnis mit dem behördlichen Stempel
ODDSET ist mit der Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist geführt; Inhaber ist die ODDSET Sportwetten GmbH. Für diese Konstellation gibt es eine saubere Papierspur: Das Regierungspräsidium Darmstadt erteilte der ODDSET Sportwetten GmbH mit Bescheid vom 15.12.2022 die Erlaubnis für Sportwetten im Internet und im stationären Vertrieb; Aufsichtsbehörde ist die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz am Hansering 15 in 06108 Halle (Saale). Die Whitelist führt zusätzlich ein erstes Erlaubnisdatum vom 18. November 2020 und eine Folgeerlaubnis vom 15. Dezember 2022.
Für einen Cricket-Spieler ist die interessante Folge dieser Struktur, dass hier eine Gesellschaft mit beiden Vertriebswegen auftritt. Das ändert nichts an deiner Online-Wette, macht aber den Unterschied zwischen einem Portal und einem Veranstalter mit stationärem Betrieb sichtbar. Wer ohnehin in der Filiale war und dort ein Konto kennt, findet dieselbe Firma online wieder, mit denselben Limit- und Sperrregeln, weil die an der Erlaubnis hängen und nicht am Kanal. Wie breit das Cricketprogramm ausfällt, entscheidet darüber, wie viel davon ein Cricket-Kunde tatsächlich nutzen kann.
NEO.bet: eingetragen seit dem ersten Erlaubnistag
NEO.bet ist auf der Whitelist geführt; Betreiberin ist die Greenvest Betting Limited, mit einer Sportwetten-Erlaubnis seit dem 09.10.2020 und einer Folgeerlaubnis vom 22.12.2022. Zwei Daten, rund zwei Jahre Abstand, dasselbe Muster.
Was auffällt, ist der frühe Eintrag. Ein Erlaubnisdatum vom 9. Oktober 2020 bedeutet, dass das Haus von Beginn des Erlaubnisregimes an dabei war – und das ist für Cricket weniger romantisch, als es klingt: Ein Anbieter, der früh reguliert ist, hat sein Programm unter deutschen Vorgaben aufgebaut und nicht aus einem unregulierten Zustand heraus umgestellt. Wer auf einem Wettschein plötzlich feststellt, dass ein Live-Markt fehlt, sieht den Grund meist in der Erlaubnis, nicht im Anbieter. Bei einem früh eingetragenen Haus ist diese Erfahrung seltener überraschend.
Der Vorbehalt bleibt derselbe wie überall in dieser Liste: Cricket ist eine Programmfrage. Ob NEO.bet Länderspiele, Twenty20-Ligen oder nur die großen Turniere führt, verrät die Whitelist nicht.
Tiptorro: die App-Sicht als einzige belastbare Aussage
Tiptorro ist mit der Erlaubnis auf der Whitelist geführt; Inhaber ist die Torro Tec Limited, erstes Erlaubnisdatum 30.06.2021, Folgeerlaubnis 27.12.2022. Die App selbst wird im App Store von der Torro Tec Limited aus Malta angeboten, die sich dort als behördlich zugelassener Sportwettveranstalter unter Aufsicht der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder beschreibt und die Whitelist nennt.
Dass eine Gesellschaft die behördliche Zulassung in ihrer eigenen Produktbeschreibung führt, ist ein Detail mit Signalwirkung – es ist die Angabe, an der ein Anbieter gemessen werden will. Prüfen lässt sich das nur außerhalb des App Stores, nämlich auf der Whitelist selbst. Für Cricket heißt das konkret: Der Anbieter ist erlaubt, seine Rubriken sind es aber nach eigenem Programm. Wer Cricket als Hauptsport sucht, sollte die App nach der Registrierung prüfen und nicht davor, sonst zahlt er die Verifizierung für ein Programm, das er nicht nutzt.
DAZN Bet: die jüngste Erlaubnis im Feld
DAZN Bet ist über DAZN Bet auf der Whitelist geführt. Veranstalterin der Sportwetten ist die DZBT Operations Limited mit Sitz in MRO Frank Galea Street, ZBG 9019, Zebbug, Malta; die GGL verzeichnet die Sportwetten-Erlaubnis für DAZN Bet seit dem 22. August 2023.
Der 22. August 2023 ist das späteste erste Erlaubnisdatum in dieser Auswahl, und daraus folgt etwas für den Cricket-Fan. Ein junges Sportwettenangebot wächst mit dem Katalog, den es ausbauen will; die Reihenfolge, in der Sportarten dazukommen, ist keine Zufallsfrage, sondern eine Frage des Umsatzes. Cricket steht in Deutschland nicht an der Spitze dieser Reihenfolge. Wer hier einsteigt, sollte damit rechnen, dass die großen Cricket-Turniere zuerst da sind und die kleineren Ligen später oder gar nicht. Ein Haus mit einer Erlaubnis von 2023 ist kein schlechteres Haus, es ist ein jüngeres – und das merkt man zuerst an den Rändern des Programms, nicht in der Mitte.
Sportwetten.de: der Name, der die Adresse ist
Sportwetten.de ist in der Übersicht erlaubter Anbieter mit der Sportwetten-Erlaubnis geführt; Betreiberin ist die NetX Betting Limited mit Sitz in 170 Pater House, Level 1 (Suite A168), Psaila Street, Birkirkara, Malta. Das erste Erlaubnisdatum liegt laut Whitelist am 19. November 2020, die Folgeerlaubnis datiert vom 16. Dezember 2022.
Hier ist der Hinweis angebracht, dass ein .de-Domainname allein nichts beweist. Die Whitelist führt ausschließlich .de-Domains, und trotzdem ist das kein Gütesiegel per Endung – die Liste ist der Nachweis, nicht die Adresse. Wer eine Seite mit deutscher Endung findet und die Behörde nicht geprüft hat, hat nichts geprüft.
Inhaltlich spricht der Zuschnitt dieser Marke dafür, dass Sportwetten hier das Hauptprodukt sind und nicht ein Anhängsel eines Unterhaltungsportals. Ob daraus ein Cricket-Programm folgt, steht woanders.
888sport: viel Gruppe, wenig Aussage über Cricket
888sport ist mit der Sportwetten-Erlaubnis für 888sport auf der Whitelist geführt; Inhaber ist die 888 Germany Limited, erstes Erlaubnisdatum 30.06.2021, Folgeerlaubnis 15.12.2022. Im Hintergrund steht eine börsennotierte Gruppe: Die 888 Holdings PLC mit Sitz in Gibraltar ist die Holdinggesellschaft der 888-Gruppe, zu der 888sport gehört, und die Aktie notiert seit September 2005 an der London Stock Exchange.
Für einen Wettenden ist die Börsennotierung ein zweischneidiges Argument. Einerseits bedeutet sie Berichtspflichten und eine gewisse Öffentlichkeit der Zahlen. Andererseits sagt die Größe einer Gruppe nichts über die Tiefe eines Cricket-Programms für den deutschen Markt – die Holding sitzt in Gibraltar, die Erlaubnis für das deutsche Sportwettenangebot bei einer deutschen Gesellschaft, und dazwischen liegt der ganze Konzernapparat. Der Spieler sieht davon nur den Wettschein. Wer im deutschen Markt Cricket sucht, sollte die Konzernstruktur nicht mit einem Wettangebot verwechseln.
Betway: Cashout mit sichtbarem Symbol und ein Konfigurator
Betway ist mit der Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist geführt; Inhaber ist die Betway Limited, erstes Erlaubnisdatum 09.03.2021, Folgeerlaubnis 23.12.2022. Auch hier gibt die Produktbeschreibung mehr her als die Lizenzzeile: Beim Betway-Cash-Out erscheint das grüne Symbol unter „Meine Wetten“, der Wert der Wette wird angezeigt, und ausgezahlt werden kann der gesamte Betrag oder ein Teil. Betway bietet zudem einen Wettkonfigurator, der Auswahlen aus verschiedenen Partien kombiniert.
Der Teilausstieg ist der eigentlich spannende Punkt für Cricket. Ein Test-Match liefert über Tage hinweg Zwischenstände, und wer nur einen Teil seiner Position auflöst, hält den Rest des Risikos am Leben. Ob diese Funktion auf einer bestimmten Cricket-Partie verfügbar ist, steht nicht in der Beschreibung, sondern auf dem Wettschein. Der Konfigurator liegt wiederum auf der Kombinationsseite – für Cricket heißt das nichts, solange nicht klar ist, welche Cricket-Partien überhaupt im Programm stehen.
bwin: Erlaubnis früh, Programm entscheidet
bwin ist mit einer Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist geführt; Anbieterin ist die bwin (Deutschland) Limited mit Sitz in Gzira, Malta, und der Stand der Liste vom 2. Oktober 2026 verzeichnet sie dort. Das erste Erlaubnisdatum liegt laut Whitelist am 9. Oktober 2020, die Folgeerlaubnis datiert vom 23. Dezember 2022.
Bemerkenswert ist, wie sich die Rolle dieser Marke im deutschen Markt verschoben hat. Sie war lange die Referenz für Online-Sportwetten, und mit der Neuregelung von 2021 sind die Kollegen nachgerückt – die Erlaubnis von 2020 ist deshalb kein Vorsprung, sondern ein Hinweis auf Anciennität. Für einen Cricket-Spieler ist Anciennität kein Kriterium. Die Frage lautet nicht, wer zuerst durfte, sondern wer heute eine Partie zwischen zwei Nationalteams mit Märkten hinterlegt. Diese Antwort steht in keinem Verzeichnis; sie steht im Wettprogramm, und sie ändert sich mit jeder Saison.
Interwetten: Folgeerlaubnis zum Jahresende
Interwetten ist mit einer Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist geführt; Anbieterin ist die Interwetten Gaming Limited mit Sitz in Tigne‘ Point, Sliema, Malta. Die Whitelist verzeichnet ein erstes Erlaubnisdatum vom 02.11.2020 und eine Folgeerlaubnis vom 27.12.2022.
Die Folgeerlaubnis vom 27. Dezember 2022 ist das Muster, das mehrere Häuser in dieser Liste teilen: Ein gutes Dutzend Anbieter wurde Ende 2022 nachgenehmigt, kurz vor dem Jahreswechsel. Wer darin ein Signal über die Angebotsqualität sucht, sucht an der falschen Stelle – das Datum sagt etwas über das Verfahren, nicht über Cricket. Der praktische Unterschied für den Spieler liegt eine Ebene tiefer, nämlich in der Frage, ob das Haus bei einer Wetterunterbrechung eine klare Regel für „No Result“ nennt. Das ist die Angabe, die in der Praxis über einen Streit entscheidet, und sie gehört vor dem Einsatz gelesen, nicht danach.
Was die Erlaubnis erlaubt – und was nicht
Die Whitelist ist kein Qualitätsurteil, sondern ein Zugangstor. Sie sagt, dass ein Anbieter Sportwetten anbieten darf. Sie sagt nicht, wie gut er sie anbietet, und sie sagt nicht, welche Sportarten er führt.
Woran du eine echte Erlaubnis erkennst
Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder mit Sitz in Halle (Saale) arbeitet unter dem Glücksspielstaatsvertrag 2021, in Kraft seit dem 1. Juli 2021. Sie erteilt die bundesweite Erlaubnis, Sportwetten im Internet zu veranstalten und zu vermitteln, und sie überwacht und ahndet Verstöße. Die Steuer ist dagegen Sache des Finanzamts, nicht der GGL. Der einzige belastbare Test ist die offizielle Whitelist nach § 9 Abs. 8: Der Stand vom 2. Oktober 2026 enthält 30 Einträge – 27 Inhaber mit einer Sportwetten-Erlaubnis, zwei davon zusätzlich für Pferdewetten, und drei Inhaber ausschließlich für Pferdewetten. Eine erste Erlaubnis läuft fünf Jahre; die Whitelist zeigt nur Erteilungsdaten, niemals ein Enddatum.
Zwei Konsequenzen daraus treffen den Spieler direkt. Eine .de-Domain allein beweist nichts – jede gelistete Domain ist eine .de-Domain, aber daraus folgt keine Erlaubnis. Und nur die unter der Sportwetten-Erlaubnis geführte Domain darf Sportwetten annehmen: Die Slots-, Poker- oder Casino-Erlaubnisse eines Inhabers sind andere Erlaubnisse mit anderen Regeln. Wer auf der Casino-Seite eines Anbieters landet und daraus auf dessen Sportwetten schließt, schließt falsch.
Was du wetten darfst – und was nicht
Erlaubt sind Festquotenwetten auf den Ausgang eines Ereignisses oder eines Abschnitts davon sowie auf Vorkommnisse darin, als Einzel- oder Kombinationswette, und nur die Wettarten, die die Behörde zugelassen hat – das Sportwettprogramm ist eine geschlossene Liste, kein Baukasten. Ausgeschlossen sind Ereignisse mit überwiegend Minderjährigen oder Amateuren – in der Aufsichtspraxis gilt Fußball unterhalb der 3. Liga als Amateursport –, manipulationsanfällige Wetten sowie Wetten auf Regelverstöße oder deren Sanktionierung. Wetten auf gesellschaftliche oder politische Ereignisse sind nicht zulässig.
Bei Live-Wetten gilt eine Beschränkung, die für Cricket mehr bedeutet als für andere Sportarten: Während eines laufenden Ereignisses darf nur auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine ähnliche Komponente gesetzt werden, und zwar in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind. Das nächste Tor im Fußball ist erlaubt, der nächste Satz im Tennis auch; der nächste Punkt im Tennis und der nächste Korb im Basketball nicht. Auf Cricket übertragen heißt das: Einzelne Bälle, Runs oder Wickets als Live-Markt sind nicht in Sicht, weil sie zu häufig sind. Wer ein Test-Match über fünf Tage verfolgt, wird also mit einer schmalen Live-Auswahl leben müssen – nicht, weil der Anbieter geizt, sondern weil die Erlaubnis es so zuschneidet.
Zwei weitere Folgen sind weniger sichtbar. Cash-out hat keine gesetzliche oder behördliche Regelung; es ist ausschließlich eine Funktion des jeweiligen Anbieters, und was er dafür verlangt, steht in seinen Bedingungen. Gewinne werden erst nach dem offiziellen Ende des Ereignisses ausgezahlt. Und es gibt keine gesetzliche Obergrenze für den Einsatz pro Wette im Sportwettenbereich.
Was E-Sport betrifft, ist die Haltung der Behörde eindeutig: Wetten auf E-Sport sind nicht möglich, E-Sport ist nicht als Sport anerkannt. Ein lizenziertes E-Sport-Wetten gibt es in Deutschland nicht.
Wie illegale Anbieter bestraft werden – und was das für dich bedeutet
Wer in Deutschland Sportwetten ohne deutsche Erlaubnis anbietet, begeht unerlaubtes Glücksspiel. Eine Lizenz aus Curaçao, Anjouan oder Malta hat hier keine Bedeutung, und die Behörde warnt Spieler ausdrücklich vor illegalen Angeboten. Strafrechtlich steht auf dem Veranstalten bis zu zwei Jahre Freiheitstrafe oder Geldstrafe, auf der Werbung bis zu einem Jahr; die Teilnahme kann mit bis zu sechs Monaten oder Geldstrafe geahndet werden. Verfolgungen einzelner Spieler sind nicht belegt – daraus wird aber weder ein Freibrief noch ein Anlass zur Dramatisierung. In der Durchsetzung greift die Behörde mit Untersagungsverfügungen, Zahlungs- und Netzsperren.
Für Cricket ist das eine reale Einschränkung. Der Sport wird in Deutschland kaum übertragen, die Nische ist klein, und genau deshalb locken ausländische Portale mit einem breiten Cricket-Programm und hohen Limits. Die GGL nannte in ihrer Warnung vom 17. September 2026 exemplarisch „Platincasino“. Wer dort spielt, hat kein OASIS, kein LUGAS, keine deutschen Grenzen – und keine deutsche Stelle, an die er sich wendet, wenn die Auszahlung ausbleibt.
Was von einer Wette übrig bleibt
Am Ende bleibt die Rechnung, die den ganzen Artikel trägt: die Marge im Preis.
Die Auszahlungsquote eines Marktes ergibt sich aus den Kehrwerten aller Quoten: Bei zwei Ausgängen zu je 1,90 steht sie bei rund 95,0 %, der Rest von rund 5,0 % ist das, was der Veranstalter behält. Wer das wissen will, muss nur den Taschenrechner nehmen. Bei einem Markt mit drei Ausgängen oder bei einem Nebenmarkt auf die beste Schlagleistung in einem Test-Match liegt die Quote niedriger, die Marge also höher – irgendwo zwischen diesen beiden Polen liegt dein Preis. Umgekehrt gilt: Von 100 € Einsatz fließen bei dieser Beispielquote rund 95 € als Gewinne zurück, und dieser Satz sinkt, wenn du in exotischeren Cricket-Märkten spielst.
Die Sportwettensteuer kommt von der anderen Seite dazu. Sie beträgt 5,3 % des Einsatzes abzüglich der Steuer selbst, also rund 5,03 % des eingezahlten Betrags, und geschuldet wird sie vom Veranstalter. Ob er sie in die Quote einrechnet oder als Gebühr ausweist, ist seine Entscheidung – die Gesetzeslage schreibt es nicht vor. Das ist der Punkt, an dem zwei Anbieter mit identischer Quote unterschiedlich teuer sein können, ohne dass es im Programm auffällt.
Wer beides zusammenrechnet, versteht, warum Cricketwetten in Deutschland ein Angebot mit dünner Marge für den Spieler sind. Der Sport ist klein, die Märkte sind schmal, und jeder Euro durchläuft dieselbe Aderlass-Kur aus Buchmachermarge und Steuer. Wer das weiß, setzt bewusster – und seltener.
Häufige Fragen zu Cricketwetten in Deutschland
Wo kann ich mit deutscher Erlaubnis auf Cricket setzen?
Nur bei Anbietern, die mit einer Sportwetten-Erlaubnis auf der Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder stehen – der Stand vom 2. Oktober 2026 führt 27 Inhaber mit Sportwetten-Erlaubnis. Ob ein erlaubtes Haus Cricket überhaupt führt, ist damit nicht gesagt; die Sportart steht im Wettprogramm, nicht in der Erlaubnis. Prüfe beides getrennt.
Was unterscheidet Test-Match, ODI und Twenty20 für Märkte und Quoten?
Ein Test-Match dauert bis zu fünf Tage mit drei Sessions von je etwa zwei Stunden, ein ODI in der Regel 50 Overs pro Innings, ein Twenty20 20 Overs pro Innings mit höchstens 75 Minuten je Innings. Je kürzer das Spiel, desto mehr entscheidet ein einzelner Abschnitt – und desto schmaler ist in der Regel das Angebot an Live-Märkten, weil die Erlaubnis dort nur wenige Komponenten zulässt.
Wie wirkt sich Duckworth-Lewis-Stern auf meine Wette aus?
Die Methode berechnet das Ziel der zweiten schlagenden Mannschaft in witterungsbedingt unterbrochenen Limited-Overs-Spielen. In 50-Over-Partien muss jedes Team mindestens 20 Overs spielen, im Twenty20 mindestens fünf, sonst wird die Partie als „No Result“ gewertet – außer ein Team ist all out oder erreicht das Ziel früher. Was der Veranstalter dann mit deiner Wette macht, steht in seinen Bedingungen.
Welche Live-Wetten auf Cricket sind in Deutschland zulässig?
Während eines laufenden Ereignisses nur Wetten auf das Endergebnis oder auf das nächste Tor, den nächsten Satz oder eine ähnliche Komponente in Sportarten, in denen solche Ereignisse selten sind – im Fußball also das nächste Tor, im Tennis der nächste Satz, nicht aber der nächste Punkt. Auf Cricket bedeutet das eine schmale Auswahl an Live-Märkten, weil einzelne Bälle zu häufig sind.
Wie entsteht eine Cricket-Prognose, und warum ist kein Tipp sicher?
Eine Prognose stützt sich auf Form, Aufstellung, Platzverhältnisse und Wetter – und auf die Zielmethode, die bei Unterbrechungen neu rechnet. Ein Tie oder ein Draw nach abgelaufener Zeit ist im Cricket möglich und ein Test-Match kann fünf Tage dauern. Deshalb gibt es keinen sicheren Tipp: Wer einen verkauft, verkauft eine Behauptung.
Wie berechnet sich die Auszahlung, und was ändert die Steuer?
Die Auszahlung ist Einsatz mal Quote; bei zwei Ausgängen zu je 1,90 zahlt ein Markt rechnerisch rund 95 % aller Einsätze zurück, der Rest ist Marge. Die Sportwettensteuer beträgt 5,3 % der Bemessungsgrundlage „Einsatz abzüglich der Steuer selbst“, also etwa 5,03 % des eingezahlten Betrags, geschuldet vom Veranstalter – ob er sie in die Quote einpasst, entscheidet er selbst.
Sportarten – Bundesliga Wettquoten
Inhalt erstellt vom Team «Bundesliga Wettquoten»
